Licht + Theater im Sakralen Raum

 

 

 Bilder und Musik aus "Die Postfrau"  
 

 

"Wer eine Kirche aufsucht, betritt einen Raum, der für eine andere Welt steht. Ob man das Heilige sucht, ob man Segen und Gottesnähe sucht oder schlicht Ruhe, ob ästhetische Motive im Vordergrund stehen - immer spricht der Raum: durch seine Architektur, seine Geschichte, seine Kunst.
Kirchen sind Orte, die Sinn eröffnen und zum Leben helfen können, Orte der Gastfreundschaft und Zuflucht. Sie sind Räume, die Glauben symbolisieren, Erinnerungen wach halten, Zukunft denkbar werden lassen, Beziehungen ermöglichen: zu sich selbst, zur Welt, zu Gott.“

10. Synode der EKD

 "Die Postfrau - eine Hommage an den Kirchenraum"
Unter der Leitung von Theatre de Luna wird der Kirchenraum in seiner Ursprünglichkeit, seiner einzigartigen Atmosphäre belassen, jedoch werden Besonderheiten der Architektur und deren Geschichte durch spezielle Lichtinstallationen hervorgehoben.

Das Zusammenwirken von Licht, Musik und Theater ermöglicht dem Besucher eine neue Erfahrung, einen neuen Zugang zum Kirchenraum.

Die Inszenierung beinhaltet nonverbales Maskenspiel und verbales Gegenwartstheater. Das Besondere:                  Die Darsteller ( möglichst 3 Generationen) kommen aus der jeweiligen Gemeinde.

 

 

 

 

Das Theaterspiel wird sich inhaltlich mit den Etappen des Abenteuers "Mensch-sein“ auseinandersetzen, denn -Der Reichtum der Menschheit liegt in ihren Gemeinsamkeiten-.

Ein Abend der Sinne -  eine Einladung zum Entdecken – für junge, ältere, kirchennahe und kirchenferne Menschen.

 

 

 

     

                   

                          
                   Kirche Alt-Oschatz                    "St. Peter" Duisburg                        Kirche Limbach
                                  
 "Nacht der offenen Dorfkirche" Ragewitz                     Kirche Cavertitz            Kirche Lonnewitz, "Glockenfest"
                         
                Kirche Riesa-Groeba                  Kirche Pirna-Graupa        "Nacht der offenen Kirche" Freital
                            
                     Kirche Ablass                      Kirche Joessnitz/Plauen                         Kirche Doeben
                          

               

         
   "Nacht der offenen Kirchen" Luenen / NRW                       Kirche Grossbothen                        Kirche Schoenbach
                          

         

          

         

               St. Johannis Kirche Werben           Wunderblutkirche Bad Wilsnack               St. Nicolai Kirche Osterburg
               
                 St. Marien Kirche Warendorf    
"Tod eines Clowns" - memento mori
 Eine Geschichte vom Loslassen
 
                                   
Der Tod ist ein Tabu. "Tod eines Clowns" jedoch regt zum Meinungsaustausch an. Es ist wie ein be-rauschender Stummfilm, der in Rückblenden das Leben eines Clowns erzählt. Wer hier interpretieren will, verzettelt sich sehr schnell. Man tut gut daran diese Flut der Bilder einfach zu genießen, denn das Leben des Clowns, der sein buntes Kostüm gegen den blau-grau gestreiften Pyjama tauschen muss, ist wie unser aller Leben:                                   
                      "Tod eines Clowns" ist als Achterbahnfahrt der Gefühle angelegt, mit Szenen voll Wärme und Licht und solchen, die einem trotz beheizter Kirchenbänke kalte Schauer über den Rücken jagen. Wenn es eines gibt, was uns dieses einstündige Panorama der Emotionen sagen will, dann das:                                                               Das Lächeln bleibt bestehen, trotz aller Erbarmungslosigkeit des Todes.

                                        Ch. Kunze-Redakteur der OAZ   

                                                                                       Theatre de Luna möchte nicht belehren, nicht agitieren, sondern emotionale Bilder zeigen.  Bilder, die sich sensibel dem Thema                         -Sterben und Tod- annähern, das Publikum berühren und einen sanften Umgang ermöglichen sollen.                             
                           Dass Theater hier auf Kirche trifft ist ein Glücksfall, denn das geweihte Gebäude rahmt in achtungsvoller Weise die Thematik. Das Stück passt in den authentischen Raum.

                                 Natasha G. Allner - freie Journalistin

                             
   
                         
                    Kirche Lonnewitz                        Kirche Limbach                       Kirche Riesa-Gröba
                        
                     Kirche Grossenhain                            Kirche Graupa